Nach den ersten Erfahrungen begann die Wachstumsphase der Branche: Die Zahl der neuen Windenergieanlagen nahm immer stärker zu. Parallel dazu wurden diese Anlagen immer leistungsfähiger und damit auch größer.

Mit diesem Größenwachstum stieß die bisherige Technik für die Befestigung der Rotorblätter an den Naben an ihre Grenzen. An den kleinen Blättern mit Durchmessern an der Rotorblattwurzel von 800 bis maximal 1.000 mm wurden bisher Gussflansche in einem Heißverfahren „aufgeklebt“. Mit Hilfe dieser Flansche konnten die Rotorblätter an den Naben festgeschraubt werden. Allerdings nahmen Stabilität und Haltbarkeit und damit die Sicherheit mit zunehmender Größe der Rotoren ab. Die „Flansch-Klebetechnik“ war an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angelangt, ein sicherer und präziser Ersatz musste her.